Teekanne
28 Sep

Heilender Kräutertee


Wasser ist der Quell des Lebens und pro Tag sollte man etwa drei Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Dazu kann man Gemüse essen, das, wie zum Beispiel Gurken und Tomaten, sehr viel Wasser enthält. Man kann sich eine heiße Suppe brühen, knackigen Blattsalat schmecken lassen oder frisches Leitungswasser zapfen. Um auf die geforderten drei Liter täglich zu kommen, muss das aber schon ganz schön viel Leitungswasser sein. Was liegt also näher, als das belebende Nass schmackhafter zu machen? Und vielleicht noch gesünder? Das dachten sich auch die Chinesen und begannen vor langer Zeit, getrocknete Blätter mit heißem Wasser zu überbrühen und sagten dazu im Min-Nan Dialekt . Da das im schwarzen, fermentierten Tee enthaltene Koffein zur selben Nervenreizung führt wie Kaffee, sollte man die gesunde Variante des Getränks, den Grüntee, bevorzugen oder einen Aufguss aus getrockneten Kräutern machen.

Unglaublicher Reichtum der Pflanzen

Natürliche Heilpflanzen bestehen aus unglaublich komplexen Zusammenstellungen von Wirkstoffen, von denen nur die wenigsten bisher entschlüsselt werden konnten. Das auffälligste Merkmal vieler Pflanzen ist deren intensiver Geruch, verursacht durch ätherische Öle. Heilpflanzen enthalten zumindest 1 Promille ätherische öle, die aus dutzenden Substanzen bestehen. Eine weitere Gruppe von Inhaltsstoffen von Heilpflanzen sind Mineralstoffe, die von den Pflanzen aus dem Boden aufgenommen werden. Da der menschliche Körper Mineralstoffe nicht bilden kann, sondern von außen zuführen muss, sind Pflanzen ein wichtiger Bestandteil der Ernährung. Die dritte Wirkstoff-Gruppe sind die Alkaloide. Mehr als 10 000 Substanzen werden den Alkaloiden zugeordnet. Die meisten sind medizinisch äußerst wirksam und in hohen Dosen häufig giftig. Wie Paracelsus schon wusste: „Die Dosis macht das Gift” und daher sind bei der Anwendung von Heilpflanzen korrekte Dosierungen durch den ausgebildeten Mediziner vorzunehmen.

Köstlich heilende Kräutertees

Wenn die Zeit der Erkältungskrankheiten mit allen unangenehmen Nebenwirkungen, wie Husten, Schnupfen, Halsentzündung und fiebrigen Nächten naht, bereiten Sie zur Linderung aus geeigneten Kräutern einen Aufgusstee, indem Sie 2-3 Teelöffel des Krauts mit zwei Tassen kochenden Wassers übergießen. Lassen Sie den Tee für etwa 10 Minuten ziehen, seihen Sie ihn dann ab und genießen Sie die Wirkung - entweder beim Trinken, oder Gurgeln oder Inhalieren, je nach Bedarf.

Salbeiblätter

Salbeiblätter sollten in keinem Haushalt fehlen. Sie wirken gegen Infektionen, Mund-, Hals- und Mandelentzündung. Gurgeln oder spülen oder auch als Tee trinken sind die Anwendungsmöglichkeiten.

Lindenblüten

Der Standard der Naturapotheke ist der Lindenblütentee. Sie können ihn gegen Gruppe ebenso einsetzen wie gegen Halsentzündungen, Fieber, einen Nebenhöhlen-Katarrh oder eine einfach Erkältung.

Huflattichblätter

Der Tee aus Huflattichblättern schafft Linderung bei Nebenhöhlen- und Lungenkatarrh, Husten, Mandelentzündung und Erkältung.

Lungenkraut

Dieser Tee wirkt getrunken oder inhaliert auf die meisten Erkrankungen, bei denen die oberen Atemwege beeinträchtigt sind. Bei Lungen- oder Nebenhöhlenkatarrh ebenso wie bei einfachen Erkältungen, Husten, Halsentzündungen oder Grippe.